4 Vorteile der Wandheizung in der Mietwohnung: So klappt das Nachrüsten
Ein typischer Fehler ist die Überfrachtung: Zu viele Fächer, zu viele Deko-Objekte oder zu viele Farben lassen den Raumteiler unruhig wirken. Begrenzen Sie sich auf drei Materialien und zwei Farbakzente. Wenn Sie einen Arbeitsbereich abtrennen möchten, wählen Sie ein Modell mit einer durchgehenden Ablagefläche auf Höhe des Schreibtisches – so lässt sich der Bereich optisch abgrenzen, ohne dass Sie auf eine Ablagefläche verzichten müssen. Bei einem Vorhang achten Sie auf den Stoff: Schwere Vorhänge schlucken Geräusche, sind aber schwerer zu reinigen. Leichte Stoffe wie Leinen wirken luftig, bieten aber weniger Schallschutz.
Ein offenes Wohnzimmer wirkt oft großzügig, aber selten gemütlich. Wenn Sitzbereich, Arbeitsplatz und Essplatz in einem Raum verschwimmen, fehlt die Struktur. Ein Raumteiler schafft hier Abhilfe, ohne dass Sie Wände einreißen oder einen Handwerker beauftragen müssen. Entscheidend ist jedoch die richtige Planung: zu massiv wirkende Elemente erdrücken den Raum, zu filigrane gehen im Gesamtbild unter. Messen Sie zuerst die Raumbreite und die gewünschte Höhe der Abtrennung – ein Raumteiler sollte nie höher als bis zur Augenhöhe reichen, wenn Sie den Blick ins Freie oder in den anderen Bereich behalten möchten.
Wer eine neue Duschkabine montieren möchte, muss nicht gleich das gesamte Badezimmer entkernen. Auch im Bestand lässt sich ein moderner Duschbereich realisieren, wenn die Vorbereitung stimmt. Entscheidend ist, dass die alten Fliesen tragfähig sind und keine losen Stellen aufweisen. Klopfen Sie die Wandfläche deshalb gründlich ab: Ein hohler Klang deutet auf Hohlräume hin, die später Risse in der Abdichtung verursachen können. Diese Bereiche müssen vor der Montage mit geeignetem Mörtel verfüllt und ausgehärtet sein, bevor Sie weitermachen.
Ein weiterer Stolperstein ist die Feuchtigkeitsproblematik. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie Badezimmern oder Küchen, müssen Sie darauf achten, dass die Wandheizung nicht in Bereichen installiert wird, in denen Spritzwasser auftritt. Verwenden Sie ausschließlich Heizsysteme mit Schutzart IP44 oder höher. Zudem sollten Sie die Wand vor der Installation auf Risse oder Feuchtigkeit prüfen – eine nasse Wand kann die Heizung beschädigen und Schimmel begünstigen. Lassen Sie die Wand bei Zweifeln von einem Fachmann bewerten.
Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, wählen Sie einen Teppich mit kurzem, dichtem Flor. Er ist leichter zu reinigen und verzeiht den einen oder anderen Missgeschick. Verzichten Sie auf teure und empfindliche Materialien wie Seide – sie sind nicht für den täglichen Gebrauch gedacht. Ein guter Mittelweg ist ein hochwertiger Wollteppich mit einer schmutzabweisenden Ausrüstung. So bleibt die Schlafumgebung hygienisch, ohne dass Sie ständig mit der Reinigung beschäftigt sind.
Ein häufiger Fehler ist, die Wandheizung als alleinige Heizquelle zu planen. Gerade in Altbauten mit ungedämmten Außenwänden reicht die Flächenheizung oft nicht aus, um die Räume im Winter auf Temperatur zu bringen. Planen Sie daher eine Kombination mit einer dezentralen Zusatzheizung – zum Beispiel einem elektrischen Konvektor – oder verbessern Sie vorab die Dämmung der Außenwand. Bedenken Sie auch: Die Wandheizung gibt ihre Wärme über Strahlung ab, was als sehr angenehm empfunden wird, aber die Raumluft erwärmt sich langsamer. Wer schnelle Wärme erwartet, wird enttäuscht.
Die richtige Reihenfolge: erst abdichten, dann montieren Bevor Sie die Profile setzen, sollte die Anschlussfuge zwischen Duschwanne und Wand sauber abgedichtet sein. Verwenden Sie ein dauerelastisches Silikon, das für Nassbereiche zugelassen ist. Tragen Sie es in einer gleichmäßigen Kehlnaht auf und glätten Sie es mit einem Abzieher, bevor es antrocknet. Ein häufiger Fehler ist es, das Silikon erst nach der Montage der Glasprofile aufzutragen. Dann kann Feuchtigkeit hinter die Profile ziehen und langfristig zu Schimmel führen. Die Profile selbst werden anschließend mit Schrauben und Dübeln befestigt – achten Sie darauf, dass die Dübel für den Untergrund geeignet sind. Bei Fliesen mit Glanzoberfläche sollten Sie mit einem Spezialbohrer arbeiten und die Bohrstelle mit Kreppband abkleben, um ein Abrutschen zu vermeiden.
Die Fensterlaibung ist oft der letzte ungedämmte Bereich in einer sanierten Hülle. Gerade dort entstehen Wärmebrücken, die zu Schimmel und höheren Heizkosten führen. Doch ein Fenstertausch ist nicht immer nötig: Mit geeigneten Dämmplatten und einer sauberen Verkleidung lassen sich die meisten Probleme beheben. Der Aufwand ist überschaubar, wenn man die richtigen Materialien wählt und auf die Details achtet.
Ein häufiger Fehler ist die falsche Größe. Ein zu kleiner Teppich wirkt verloren und lässt den Raum unruhig wirken. Messen Sie vor dem Kauf den Abstand zwischen Bett, Nachttisch und Wand. Ein idealer Teppich sollte mindestens bis zur Bettkante reichen, besser noch 30 bis 50 Zentimeter darunter hervorragen. So haben Sie beim Aufstehen immer einen weichen Untergrund. Achten Sie auch darauf, dass der Teppich nicht unter den Füßen des Bettes rutscht – eine rutschfeste Unterlage ist Pflicht, sonst entstehen Stolperfallen.